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The Expendables 2 – Kritik & Analyse

 

 

 

Schutzengel

“Für alle, für die die BILD-Zeitung seit langer Zeit zu intellektuell geworden ist”

 

 

Premium Rush

 

Wer sich beim Blick auf die Welt gerne "selbst" ein Bild von der Welt im Allgemeinen und Deutschland im Besonderen macht, dem sei dabei unterstützend diese Seite wärmstens empfohlen:

http://www.jjahnke.net/wb/Datenbank%20100512-1719.pdf

Unglaublich cool!!!

Hohlkopf-Hurrikane

Ich dachte schon das jüngste Gericht bei AMAZON zu Bettinas Wulff neuem Buch sei ein ausgewachsener kaum zu übertreffender Shit-Storm.  Aber ich wurde eines Besseren belehrt; denn es gibt auch noch den Shit-Hurricane.  Worauf mich der STERN aufmerksam machte:

 

Kommt mal wieder runter!

 

Und der kam ausgerechnet über die Brigitte! Über folgende Kurz-Glosse in 2 Absätzen:

“Erwachsene Männer, die Skateboard fahren: Steig ab, Mann!

Es gibt Dinge, die lösen bei mir große Aggressionen aus. Das muss unterbewusst vorgehen, denn die Gründe sind mir zunächst nicht immer klar. Als ich in Hamburg umgezogen bin – vom schicken Eppendorf ins hippe St. Pauli – waren sie plötzlich da: erwachsene Männer, die Skateboard fahren. Zusammen mit anderen erwachsenen Männern und kleinen Jungen, die aber offensichtlich nicht ihre Söhne waren. Ich liebe den Kiez und seine Verrücktheit. Sogar die Touristen stören mich nicht. Aber bei Männern jenseits der 25, die ein Board zwischen sich und das Pflaster kleben, sehe ich nur noch Rot. Das sind oft Typen, die eine schräge Pony-Frisur tragen, nie lächeln und nach der Party von letzter Nacht riechen. Am liebsten würde ich die am ergrauten Schopf packen und anschreien: "Hör auf damit! Dafür bist du zu alt."

Skateboards gehören zu kleinen Jungs. Basta. Nicht zu Menschen, die selbst Steuern zahlen und beim Orthopäden in Behandlung sind. Falls sich Männer über 30 austoben wollen, können sie gern schnelle Autos fahren, Fußball spielen oder auf Bäume klettern. Das stört mich nicht. Aber lasst bitte die Skateboards in Ruhe. Ich laufe ja auch nicht im rosa Tutu über die Straße. Aus manchen Dingen wächst man einfach raus: Das ist nicht spießig, das ist so. Und ehrlich: Erwachsen sein ist gar nicht schlimm. Versprochen.

BRIGITTE.de

Man glaubt es nicht. Da hat sich doch glatt eine Praktikantin über die schwachsinnigen Longboarder lustig gemacht, die im Szene-Kiez St- Pauli betont unlustig und betont lächerlich mit dem Astra in der Hand die Reeperbahn “heruntersliden”. Und alle schon älter (Kostet mittlerweile der Kiez) Wie peinlich!!! Zu meiner Zeit auf der Bahn (1988) hätte man diese Peter Pans vom Brett geschubst. Hups….

Heute nicht mehr. Vielmehr waren die über die launigen Bemerkungen der Praktikantin  so empört, dass die versammelte Skater- und Longboardszene zu potentiellen Attentätern wurde bzw. dazu aufrief. . Die arme Praktikantin hat dann erstmal die Wohnung gewechselt.

Lest Euch mal die unmöglichen Kommentare dieser Spassbremsen auf LilaLauneBoards durch. Da wird einem ganz anders. Denn da tobt der Mob! Aber mit schiefem Pony und Abitur.

Köstlich!

So Ihr Nazi-Spießer, jetzt wo ihr zum ersten mal das Maul aufgemacht habt, weiß man endlich, was Euch unter Euren komischen Wollmützen so durch den Kopf geht. Nämlich:

“Was denkt der wohl, was denkt der wohl?!! Mega-Lässig. Bloß keine falsche Bewegung machen.”

Wer es nicht glaubt, ist hier in zweitausendfacher Ausführung  nachzulesen:

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Dementsprechend hier ein kleiner Tipp an die mit Sicherheit auch genervten anderen Erwachsenen auf’m Kiez: Einfach mal aus der ‘Bahn….

 

Longboarder

SCHUBSEN!!

BITTE!!!

 

Andreas Gursky

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Photo-Künstler

 


 

 

 

Rhein II (1999)

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$4,338,500, in November 2011

 

LINK ZU:

18 Most Expensive Photographs

 


 

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Ein toller Künstler!

Jenseits des Protokolls

Ich sag Euch, was davon zu halten ist Zwinkerndes Smiley

Wobei es weniger das Buch als der auf amazon folgende Shitstorm war, der mich umgehauen hat. Völlig zu Recht wurde diese unvorsichtige Lektüre teilweise brillant verrissen. Der Rezensionsblog von amazon war dementsprechend tagelang meine liebste Lektüre. Und wie man an Rezension 920 sieht nicht nur meine:


“Ein Hoch dem zukünftigen Buch der Rezensionisten”

Diese Buch muss man nicht mehr gelesen haben. Es reicht völlig aus, die Rezensionen zu lesen. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal soviele Rezensionen für ein Buch so genussvoll gelesen habe. Es gibt unglaublich viele gute Autoren, die hier schreiben. Alleine das sollte zu einem neuen Buch zusammengefasst werden: es würde ein Knüller auf Platz 1. Und jeder sollte seiner Anteil an dem Mega-Erfolg erhalten. Ich bin schon richtig süchtig, wann die nächste Rezension "reingereicht" wird. (ich komme kaum noch zu meiner Arbeit – mittlerweile habe ich meine Kollegen schon angesteckt mit der Leserei. So wir viel gemeinsame Unterhaltung gab es hier schon lange nicht mehr) Hoffentlich reißt der Strom der Schreiberlinge so bald nicht ab. Dafür gibt es 5 Sterne!


Dafür Danke Anke, äh, Bettina.

Anbei meine liebsten Amazon-Rezensionen:


REZENSIONEN VON AMAZON


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1.

Danke, danke, danke!

 

Sehr geehrte Frau Wulff,

meinen allergrößten und herzlichsten Dank für Ihr Buch; für mich ist es die größte Offenbarung, seit ich lesen kann.

Was unendliches menschliches Leid bedeutet, kann nur jemand nachvollziehen, der Ihr Schicksal durchlitten hat. Dieses heiße, erbarmungslose Licht der Öffentlichkeit; dieser Erwartungsdruck eines ganzen Landes; dieses unpersönliche Leben in diesem kolossalen Schloss; diese Aufgabe, eine ganze Armee an Personal zu dirigieren; dieser tägliche Kampf mit Pressevertretern und Terminen und diese Zumutung der großen Zahlen auf Ihrem Konto.

Was ziehe ich heute an und warum?
Hält die Schminke?
Sieht jeder mein Tattoo?
Wie halte ich diesen Mann aus?

Das alles war Ihre ungewählte Bestimmung, genau wie das tragische Ende der Karriere Ihres Gatten. Schutzlos sind Sie den folgenden Anfeindungen ausgesetzt, tapfer stellen Sie sich vor Ihre Familie und ertragen nun diese Reduktion Ihres Lebens in der geschmacklosen Klinker-Klitsche in Großburgwedel.

Jeder der glaubt, er trage eine schwere Bürde, wird nach der Lektüre Ihres Werkes beschämend zu Boden blicken.

Möge das verstrahlte Kind in Fukushima sein Köpfchen auf Ihrem Buch betten. Mögen die 10.000 entlassenen Schlecker-Frauen ihre Tränen auf diese Seiten fallen lassen. Möge der letzte herausgestreckte Arm des im Meer Ertrinkenden Ihr Buch über dem Wasser halten, so wird die Hoffnung nicht sterben, dass ein Mensch alles überstehen kann.

Mit Tränen in den Augen tippe ich diese Zeilen zu Ihrem Werk.

Es ist meine neue Bibel.

   
   

2.

Protokoll aus dem Abseits

 

Also bis jetzt habe ich nur die ersten 2 Kapitel gelesen und die sind wirklich gut. Zu erst hatte Bettina Tom, dann Achim, dann Thorsten und dann Christian. Schade das dieser Abschnitt so kurz ist. Ich hätte gern mehr über ihre Beziehung zu Tom erfahren. Der hatte ja auch so einen tollen Körper. Über Achims und Thorstens Körper erfährt man einfach zu wenig. Christians Körper wird eigentlich überhaupt nicht näher erläutert. Er wird mehr über Brille und Anzug definiert. Den Rest lese ich nicht. Politik hat mich noch nie interessiert. Was ich etwas befremdlich finde ist, dass ihr Sohn schon mit 8 ein eigenes Ipad hat und im Internet surft. Da ich die späteren Kapitel nur überflogen habe, kann ich es nicht mehr genau sagen, aber ich glaube das selbst Frau Merkel sie bei dem Projekt ein Buch zu schreiben unterstützen wollte. Es sind eben diese ganzen kleinen Details, wie z.B. dass sie Depeche Mode Fan ist, die dieses Buch einfach gut machen.

   
 

vom Guten des Schlechten

 

Ich gestehe

ich habe das Buch oberflächlich gelesen, weil es sprachlich, wie inhaltlich ein oberflächliches und uninteressantes Geschreibsel deutlich unter easy-reading-Niveau ist und qualvoll Spannungsbögen zwischen eitler Selbstdarstellung und Durchstilisierung multipler Opferrollen zu produzieren sucht.

Warum 5 Sterne ?

Die Eindeutigkeit, wie die sachlich und humoristische Breite und Anzahl der Kritiken bestätigt, dass

1. das gesunde Empfinden für Qualität und angemessenen Anstand funktioniert

2. das selbstmitleidige Selbstdarsteller und Opferrolleneinnehmer -endlich- abgestraft werden

3. zumindest Lesende sich nicht von Lieschen-Müller-PR-Taktiken einwickeln lassen

4. Basisdemokratie hier schon mal gut funktioniert

5. mediale Peinlichkeit eine Sollbruchstelle hat

Schade ist, dass

1. Mr. Selbstgefällig jetzt wohl nicht mehr auf Schadenersatz verklagt wird – hat Bschütti Glück gehabt

2. Mr. Wulff jetzt eine billige Scheidung gewinnen könnte und

3. er in der Nach-Lady-Macbeth-Aera mit Doppel-Opfer-Bonus zurückkehren könnte

3. in irgendeinem Exil-Land der Ruf der deutschen Staatsführer leiden könnte

4. sich eine gewisse Frau jetzt noch mehr als Opfer fühlen wird (hohe Therapiekosten)

Gut ist, dass

1. mögliche unendliche Opferstories durch Selbstexekution geendet haben

1. Maischberger jetzt nochmal Platz für Schmidt und seine Zigaretten hat

2. bessere Ghostwriter/innen eingekauft werden

3. Diekmann jetzt einen anderen Möchtegern bashen kann

..um medial präsent zu bleiben, würde ich mich an Stelle der namensgebenden Autorin, wegen Rufschädigung aufgrund geistiger Umnachtung oder Wirklichkeitsverlustes selbst verklagen.

Hey Ex-Dings

an einem Punkt hast Du mein vollstes Verständnis – SPOILER -

Ich denke kein Leser oder Nichtleser des Buches möchte eine Villa in Dahlem bekommen, wenn er nicht im Bikini im Garten liegen kann. :)

   
   
 

Mit großer Zufriedenheit…

 

…muß ich feststellen, daß doch noch große Hoffnung besteht und ich eben nicht zwischen lauter RTL-Guckern und BILD-Zeitungslesern, die Frau Wulff sich mit Sicherheit als Zielgruppe für dieses denkwürdige Beispiel der Weltliteratur auserkoren hatte, zerquetscht werde. Ich lese all die wunderbaren Rezensionen und stelle mir in Gedanken vor: Was hätte Literaturpapst Reich-Ranitzky dazu gesagt? Allein der Gedanke läßt mich vor Lachen auf dem Boden wälzen! DANKE Bettina Wulff für dieses wunderbare Vergnügen!! Dafür 5 Sternchen:

1 Sternchen für Reich-Ranitzky,

1 Sternchen für das Altpapier, daß nach Rausschmiß dieses Werkes neu verwendet werden kann,

1 Sternchen für meine gesparte Kohle,

1 Sternchen für alle Rezensoren/innen hier

und – damit auch alles seine Ordnung hat – 1 Sternchen für den nächsten Mercedes der Familie Wulff…

   
 

Helft alle mit!

 

Ich hatte Tränen in den Augen als ich das Buch zur Seite gelegt habe und mein morgendlicher Toilettengang beendet war. Diese arme Frau hat nur 3.500 Euro netto abzüglich der Kosten für privates Personal, dass sie selbst bezahlen musste! Ein Skandal! In was für einem Land leben wir denn, indem man seinen Kram selbst bezahlen muss?! Die Leidensgeschichte Bettinas geht einem echt ans Herz. Nach einem vorzeitigen Abbruch des Studiengangs -irgendwas mit Medien- im 14. Semester ist Sie an diesen unsäglichen Christian geraten. Gottseidank gab es zu Bettinas Zeiten noch keine Studiengebühren in Niedersachsen, sonst müsste sie die vermutlich heute noch abstottern und der klägliche Ehrensold würde noch weiter zusammenschrumpeln. Ich für meinen Teil wollte das nicht tatenlos mitansehen. Ich habe mir ein Herz gefasst und sofort in dem Büro von Christian Wulff angerufen. Die drei Mitarbeiter waren sehr erfreut über meinen Anruf, „es würde nicht so häufig klingeln und man wäre über jeden Anrufer froh“ meinte der persönliche Assistent von Herrn Wulff. Ich habe jedenfalls das Angebot gemacht, ganz förmlich, dass Herr Wulf doch bei unserem 75jährigen Jubiläum unseres Gartenvereins sprechen könnte. Es gibt ein reichhaltiges Buffet mit einer großen Auswahl von Salaten. Auf Nachfrage versicherte ich, dass auch ausreichend Grillfleisch zur Verfügung gestellt würde, sowie gezapftes Bier. Für den Bundespräsidenten, Herrn Dr. Wulff wäre natürlich alles frei. Und da ich ja helfen wollte, vor allem Bettina und den beiden Kindern habe ich Angeboten, dass wir nach der Feier die übriggebliebenen Reste des Buffets, die wir eigentlich dann am Folgetag in unserem Gartenverein essen wollten, auch einpacken könnten und Herr Wulff sie mitnehmen kann für seine Frau und die Kinder. Der Assistent will sich in den nächsten Tagen bei mir melden. Und ich kann nur allen Raten: Seht nicht nur Tatenlos zu, sondern helft! Damit es der Familie wenigstens ein bisschen besser geht!

PS: Es scheint irgendwie besonders wichtig zu sein, wenn ich mir die anderen Rezensionen ansehe also werde ich jetzt auch noch etwas über die Qualität des Papiers von dem Buch schreiben. Also es hat für mein persönliches Empfinden eine sehr hohe Qualität. Es hat eine sehr weiche Oberfläche und hat eine klare weiße Farbe. Die Kanten der Papierseiten sind zwar etwas scharf aber bei Vorsichtigem Umgang und richtigem gebrauch ist das Verletzungsrisiko sehr gering.

   
 

Respekt! -wie man sich um Kopf und Kragen redet

 

Ich lese hier immer wieder vereinzelte Aufrufe zu mehr Respekt vor Frau Wulff und ihrem Erguss sowie die damit einhergehende Schelte der hämischen Meute. Zwar muss ich den jeweiligen Rufern wiederum meinen Respekt zollen, da sie die so hart von allen Seiten gescholtene Bettina instinktiv in Schutz nehmen und damit zeigen, dass sie das Herz auf dem rechten Fleck haben. Das ehrt sie.

Allerdings lässt es Frau Wulff in und mit ihrer Intimbeichte auf Dr. Sommer(BRAVO)-Niveau in starkem Masse an Respekt vor dem Amt (und damit den Bürgern) sowie ihrem eigenen Ehemann vermissen, wobei ich nicht weiss, was schlimmer ist. Eigentlich beides.

Na ja, und wie man in den Blätter- und Medienwald hineinruft, so schallt es gerade heraus. Zu Recht! Und so kann und will auch ich mir das eine oder andere hämische Grinsen über die in ihrer Wut teils brillianten Kommentare hier nicht verkneifen.

Ein bißchen ein schlechtes Gewissen habe ich bei diesem "Bashing" natürlich auch. Aber, die Tatsache, dass Betty sich genauso unverfroren wie naiv und dabei völlig ich-fixiert um Kopf und Kragen redet, lindert dieses doch sehr. Und ihr Mann wird mir dabei komischerweise immer sympathischer; vielleicht aus Mitleid oder weil man keinem Geschlechtsgenossen dieser Welt ein solches Beziehungsungeheuer ans Bein wünscht. Da haben sich ja anscheinend 2 gefunden, die sich in ihrer verzweifelten und verklemmten Suche nach sozialer Anerkennung nur um sich selbst drehen. Das kann kaum funktionieren (Die Logik muss obsiegen).

Aber wieso hat sie keiner ihrer "Freunde" gewarnt und sie so ins mediale Messer laufen lassen? Wo war Stephanie, wo Josefine und wo war Torsten (Vater des 1. Kindes), der ja als Einziger auf mich einen guten Eindruck hinterlassen hat. Oder hat sie nur Christian gefragt, der unlängst verlauten ließ: "Aber jetzt kommt die Welle zurück, das Buch wird sich verkaufen, und jeder, der es liest, wird eine andere Meinung haben."

Tja, wie recht er mit dieser Aussage im entgegen gesetzten Sinn der Worte hatte, wird ihm noch unheilvoll aufgehen. Ob ihr jemals aufgehen wird, dass sie mit dem Buch genau das erreicht hat, was sie wollte: Nämlich, dass die Leute sie endlich so sehen und beurteilen, wie sie wirklich ist – das wage ich zu bezweifeln. Und das ist wahrscheinlich gut so für ihren Seelenfrieden.

Unterm Strich bleibt Bitterkeit: Auf allen Seiten und total unnötig!

Danke Frau Merkel, Gut gemacht!!!

P.S.: Das Einzige Kapitel, welches wirklich OK ist, ist paradoxerweise das über die Vorwürfe der finanziellen Vorteilnahme. Da sieht man an einigen Stellen, wie lächerlich kleinlich (und dem Amte unwürdig) da das öffentliche Maß ist (z.B. Klamotten). Und vielleicht kriegt man in einer Gesellschaft mit kleinlichen Anforderungen auch nur (oder oft) kleinliche Leute?

   
   
 

Du liebe Güte

 

Das Buch habe ich in der Buchhandlung überflogen. Auweia. Man weiß nicht, wo man mit dem Schämen anfangen soll. Sprachlich ist das Büchlein so unterirdisch, man mag sich die Tischgespräche im Schloss Bellevue nicht vorstellen. Inhaltlich ist es so unglaublich schlicht, man fasst es nicht. Dieses Gejaule soll also die Quintessenz von fast 2 Jahren Dienst im höchsten Amt des Volkes sein? Schon aus Respekt vor dem Amt kann man diesen Unfug nicht kaufen. Bitte, bitte schreiben Sie kein Buch mehr. Wer soll sich denn auch damit identifizieren? Wer um Himmels Willen ist denn die Zielgruppe? Sprachlich scheint es RTL2-Publikum zu sein. Ich bin nur nicht sicher, ob die mit dem Gejammer über das knappe Geld klarkommen. Kurz: das ganze Ding hat auf keiner Ebene ein erträgliches Niveau. Das gehört in die Tonne.

 

 

Vom Thron verstossen

 

Das Buch handelt von dem traurigen Weg der Bettina W. von der First Lady Deutschlands zum Versinken im Finanziellen Ruin und dem harten Leben von nur 200.000€ im Jahr. Und ihrem Mann Christian W. und seinem Traum von einem Schloss im Grünen, der jedoch zerstört wird und wie beide in einem Luxusleben mit nur drei Leibeigenen und ohne Arbeit, aber mit Gehalt, klar kommen müssen.

Sehr bewegend.

   
 

Eigentor

 

Die PR-Beraterin, die einen PR-Berater braucht: Bettina Wulff. Anhand des Beispiels Guttenberg hätte man doch sehen müssen, dass man über die Sache erst mal Gras wachsen lassen sollte. Schön mit Ehrensold in die Türkei, Füße hoch und die Kinder zweisprachig aufwachsen lassen. Nee, die Eitelkeit ist dann doch wieder zu groß und ein bisschen selbst verdientes Taschengeld auch nicht schlecht. Wieder, immer wieder zu kurz gedacht. Mit den Wulffs sind zwei Menschen zusammengekommen, die sich leider nicht in ihren guten Eigenschaften bestärken. Hatte Bettina Wulff am Ende der Affäre noch einen guten Ruf, so ist sie den jetzt auch los.

   
 

Ist das Kunst oder kann das weg?

 

Ein unsägliches Konglomerat aus Selbstmitleid, verlorenem Bezug zur Realität, Unvermögen und völliger Irrelevanz für alle Lebensbereiche. Das muss man erst mal hinbekommen.

   
 

Ich bin angefixt: Wann schreibt Merkel Ehemann Sauer ein Buch?

 

 

Das Buch von Frau Wulff ist ganz großes Kino. Nie wurde so ergreifend das persönliche Elend einer jungen Frau in den Fängen der Hochpolitik beschrieben. Was diese Frau durchgemacht hat ist einfach unfassbar, es ist kaum möglich eine Seite umzublättern ohne eine Träne zu verdrücken: der Streß, die Medien, das schlechte Essen und die billigen Hotels auf den anstrengenden Reisen in die geopolitische Pampa. Da wird einem das Herz schwer und man denkt: Gott im Himmel, was war das Leben gut zu mir.

Jetzt warte ich voller Ungeduld auf das hoffentlich bald erscheinende Buch von Frau Merkels Ehemann. Ich mag mir gar nicht ausmalen durch welche Hölle dieser nette Mann in den letzten Jahren gegangen ist! Das muss mindestens so schlimm sein. Frau Merkel hat ja, im Gegensatz zu Ex-Frühstücksdirektor Wulff, wirklich was zu melden in Schland. Der arme Kerl! Vielleicht überrascht er uns ja auch mit einem näckischem Tattoo…

 

Selten so gelacht

 
16. September 2012 Von Heinrich

Irgendwo habe ich solch eindringliche Beschreibung von unmenschlichen Arbeitsbedingungen und dem Dahinvegetieren am Existenzminimum schonmal anderweitig gelesen. Die Paralellen sind unverkennbar.

Wann wird sich der Wallraff endlich die Perücke runterreißen und seine Recherche für das neue Buchprojekt "Gan(s)z oben" offenbaren.

Und toi toi toi für die Familie Wulff, die mit unseren Steuergeldern hoffentlich bald auf der Flucht ist !

 

Überzeugend gut geschrieben….

 
15. September 2012 Von David

Ich gehöre zu den Rezensenten, die sich eine Leseprobe am gestrigen Tage in elektronischer Form ins heimische Schlafzimmer geholt haben. Die 10% des Buches haben mich restlos begeistert. Der Autorin B. Wulff (und ihre helfende Sekretärin) gelingt es große Themen der deutschen Politik dem jugendlichen Leser nahezubringen. Ich sehe in ihren Ausführungen zarte Skizzen (die später im Buch sicherlich noch stärker herausgearbeitet werden) zu Themen wie Betreuungsgeld (s.a. die 50% Alleinerziehende, die 80% leisten muss), zum deutschen Küstenschutz (Tom der David Hasselhoff von Sylt) und das Spannungsfeld Presse versus Privatsphäre öffentlicher Personen. Das Ganze wird in einem locker flockigen Sprachstil verpackt, dem interessierten Leser unterschwellig in den okkzipitalen Lappen geschossen. Das Stilmittel der chaotischen Anordnung von Nichtigkeiten ist dabei bewusst gewählt worden und sollte als neue Art der Biographieschreibung angesehen werden. Ähnliche Ansätze habe ich bis dato nur in Charlotte Roches autobiographischen Werk "Feuchtgebiete" sehen können. Ich habe den Ex-Bundespräsidenten C. Wulff, inzwischen in seinem neuen Büro, angeschrieben und um ein signiertes Exemplar gebeten. (ich hoffe auf Unterschriften und Widmungen von Herrn und Frau Wulff, wie auch Herrn Maschmeyer und Frau Ferres) Sollte ich wider Erwarten keinen Erfolg mit meinem Ansinnen haben, so hoffe ich, dass sich einer der 252 Käufer des Buches bei Amazon zu einer Buchspende hinreissen und mir das Exemplar zukommen lässt. Ich danke für die Aufmerksamkeit.

 

Rarität

 
16. September 2012 Von Almud

Von mir bekommt dieses anspruchslos geschriebene Buch die volle Punktzahl, weil es eine Rarität ist.

Es ist absolut ehrlich – aus dem (verletzten) Bauch geschrieben und völlig unreflektiert. Dinge, die der unmittelbare Familienkreis nicht erfahren hat, werden dem anonymen Leser serviert.

Die Divergenz zwischen Nabelschau und Außenwahrnehmung könnte größer nicht sein.

Ich habe keinerlei Sympathie für die Dame, aber bei einer derartigen Eingeweideschau dabei zu sein halte ich für eine griechische Tragödie.

Ikarusa bastelt sich Flügel, um der provinziellen Enge zu entkommen, unterschätzt aber den Aufwand an Arbeit und Disziplin auf dem Weg zu den Sternen und stürzt ab.

Waidwund und gebrochen macht Ikarusa sich zum zweiten Mal auf, um sich zu rechtfertigen und stürzt unter völliger Verkennung der Umstände abermals ab.

*fröstel*

 

take it easy

 
13. September 2012 Von Petopas

falls Frau Wulff ihr Buch wirklich ernst meint, in seiner gesamten Naivität und Realitätsferne, dann könnte der aktuelle Shitstorm im Netz eine gefährliche Wirkung auf eine labile Persönlichkeit haben. Da Amazon selbst die Bewertungen nicht moderiert, bitte ich, bei allem Spaß den es macht die anderen Bewertungen zu lesen (welche häufig aufschlussreicher als das Buch selbst sind): take it easy. Vermutlich ist Frau Wulff nicht die abgebrühte selbstständige Frau, die sie sich in ihrem eigenen Buch ausmalt, sondern kämpft schwer mit ihrer eigenen Identität. Bitte denkt als Autoren an eure Verantwortung.

   
   

 

Eine wahre Story brillant erzählt vom einzigen Politkabarettisten, den Deutschland noch hat:

 

Volker Pispers

Folgt dem Flow!

 

 

Beeindruckend!

News & Stories

Meine Highlights dieser Interview-Serie, in der Helge in die Rolle historischer Persönlichkeiten schlüpft:


Casanova

 

 


Abrissunternehmer

 


Astronaut

 

Das Mittelalter

850 – 1450

 


Erster Teil


 

 

 


Zweiter Teil


 

 


Dritter Teil


 

 

Infos:

Das Hochmittelalter war die Blütezeit des Rittertums und des römisch-deutschen Kaiserreichs, des Lehnswesens und des Minnesangs. Man kann diese Ära auch als Zeitalter der Wiedererstarkung Europas bezeichnen, wobei die Machtstellung mehrerer europäischer Reiche zunahm. Die Bevölkerung begann zu wachsen, Handwerk und Handel wurden gefördert und auch die Bildung war nun nicht länger ausschließlich ein Privileg des Klerus. Allerdings verlief die Entwicklung in den einzelnen Reichen recht unterschiedlich.

In diese Epoche fallen die Kreuzzüge, in denen sich der massive Einfluss der seit 1054 gespaltenen Kirche zeigt (siehe hierzu auch Morgenländisches Schisma). Während der Kreuzzüge ziehen immer wieder Heere aus West- und Mitteleuropa in den Nahen Osten, um die dortigen christlichen „heiligen Stätten" von den Moslems zu „befreien", doch gelang es den (West-)Europäern nicht, sich dauerhaft dort festzusetzen. Später traten die einstmals religiösen Ziele der Kreuzzüge oftmals zugunsten von Machtgelüsten oder Profitgier in den Hintergrund.

Im Laufe der Kreuzzüge entwickelte sich auch ein Fernhandel mit der Levante, von dem insbesondere die italienischen Stadtstaaten, v.a. die Republik Venedig, profitieren konnten. Mit dem Handel gewann die Geldwirtschaft an Bedeutung. Ebenso gelangten neue bzw. wiederentdeckte Ideen nach Europa; so wurde zum Beispiel Aristoteles zur wichtigsten nicht-christlichen Autorität innerhalb der Scholastik. In Italien und später in Frankreich entstanden die ersten Universitäten. Vor allem in Mitteleuropa entstand das Zunftwesen, das die sozialen und wirtschaftlichen Vorgänge in den Städten stark prägte.

Das Hochmittelalter war auch eine Epoche der Auseinandersetzung zwischen weltlicher und geistlicher Macht im Investiturstreit, welcher die Einsetzung mehrerer Gegenpäpste zur Folge hatte. Die wichtigsten Orden des Hochmittelalters waren neben den Zisterziensern die Bettelorden der Franziskaner und Dominikaner. Daneben entstanden neue christliche Laienbewegungen, die von der katholischen Kirche als häretisch bezeichnet wurden, darunter die Glaubensbewegungen der Katharer oder Waldenser. Im Hochmittelalter wurde auch deshalb die Inquisition ins Leben gerufen, um gegen diese sogenannten Ketzer vorzugehen.

In Nord- und Osteuropa bildeten sich im Zuge der fortschreitenden Christianisierung neue Königreiche wie England, Norwegen, Dänemark, Polen, Ungarn und Böhmen. Ebenso entstanden noch weiter im Osten unter dem Einfluss der Wikinger und orthodoxer Missionare aus dem byzantinischen Reich, das um 1000 seinen Höhepunkt erreichte, weitere Reiche wie das Kiewer Reich. Während Byzanz durch den vierten Kreuzzug im Jahre 1204 eine entscheidende Schwächung seiner Macht erfuhr, wurde das Reich der Kiewer Rus im Zuge des Mongolensturms 1223 zerstört; weitere osteuropäische Reiche (vor allem Polen und Ungarn) entgingen nur knapp dem Untergang. Daneben begannen ab 1000 die nach der islamischen Eroberung verbliebenen christlichen Reiche der Iberischen Halbinsel mit der sogenannten Reconquista, also der Rückeroberung des späteren Staatsgebietes von Spanien und Portugal von den Mauren.